ICH auf Indonesisch

indonesia street

Indonesisch ist eine sehr „soziale“ Sprache, die zwischenmenschliche Beziehungen und Gruppenzugehörigkeit mit unterschiedlichen Mitteln differenziert ausdrücken kann. Eines dieser Mittel sind eine Unzahl an Personalpronomen und anderen Personenbezeichnungen.

Personalpronomen im Indonesischen sind in gewisser Weise oft auch wie ein modisches Accessoire, unterliegt Trends und ist oft auch eine Stilfrage.

Doch für europäisches Denken sehr ungewöhnlich sind die unterschiedlichen Möglichkeiten sich selbst zu bezeichnen (Erste Person Singular). Auf Indonesisch ändert sich nämlich das eigene Subjekt (also das ICH), je nach Situation, Gesprächspartern, sozialem Umfeld und Kommunikationsziel.

Das folgende Booklet enthält 8 von vielen Möglichkeiten auf Indonesisch ICH zu sagen.


TEE oder CHAI – die Welt des Tees

Der Tee ist nicht nur ein Getränk, sondern auch ein Stück Kultur. Doch warum sagen wir im Deutschen eigentlich TEE?? Und warum nennen wir indischen Tee CHAI?

Während man in Österreich oder Deutschland TEE trink, wird in England TEA serviert und in Frankreich THÉ. In Russland brüht man jedoch CAJ, was in Indien als CHAI und in China CHA bezeichnet wird. Kommt man nach Indonesien, so wird einem dort wieder TEH serviert. Wenn es um die Bezeichnung für das ursprünglich aus China stammende Kulturgetränk geht, teilt sich die Welt in zwei Lager.

Zum einen hat sich das Wort CHA von Nordchina aus über den Landweg ins Persische, nach Indien, sowie Zentral- und Ostasien und über das westliche Afrika verbreitet. Daneben hat sich das TE von Südchina aus über die südostasiatische Inselwelt verbreitet. Von dort haben es holländische Kolonialhandelsschiffe mit in die Niederlande gebracht, von wo aus es sich über fast ganz Europa ausgebreitet hat. In Portugal und Osteuropa hat sich jedoch ebenfalls die nordchinesische CHA-Variante eingebürgert.

Während sich CHA also vornehmlich über den Landweg verbreitet hat, wurde TE größtenteils über Wasserwege verbreitet.

 

weltkarte bezeichnungen für tee
Bezeichnungen für Tee in verschiedenen Sprachen und deren Verbreitung

 

Tee in europäischen Sprachen
Bezeichnungen für Tee in europäischen Sprachen

Jakarta und der Klimawandel

jakarta sea wall

GARUDA SOLL JAKARTA VOR DER GROSSEN FLUT RETTEN

Im Kampf gegen den Klimawandel setzt Indonesien ein gigantisches Projekt zur Rettung der Megametropole Jakarta um. Eine riesige Mauer in der Bucht vor Jakarta soll die Stadt vor dem steigenden Meeresspiegel in Folge des Klimawandels schützen.

Doch es entsteht nicht nur einfach eine Mauer, sondern ein ganzer Stadtteil. Bebaute Inseln bilden zusammen einen Garuda (=Reitvogel des Hindugottes Vishnu und Wappenvogel Indonesiens) bilden.

Doch das Projekt hat auch negative Auswirkungen, denn der weiche Boden Jakartas muss entwässert werden und die ganze Stadt stakt um einige Meter ab.

Ein spannendes Projekt, das zugleich auf den bereits fortschreitenden Klimawandel aufmerksam macht.

jakarta new projektjakarta mauer meer

Wien ohne Migration

menschenmenge

Infografik geht der Frage nach, was Wien denn eigentlich wäre, ohne all die Migranten und Migrantinnen.

Bei dem Gedanken wird schnell klar: Wien ohne Migration wäre schlicht nicht mehr Wien. Keine Migration würde bedeuten: Keine Kaffeehauskultur, kein Apfelstrudel, kein Sigmund Freud, keine Sissi, kein Mozart und kein Schmäh……….

 

infografik wien ohne migration

Freiheit zum Kopftuch im öffentlichen Dienst

kopftuchdebatte
Die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) und die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGIÖ) unterstützen die Forderung nach Freiheit zum Kopftuch im öffentlichen Dienst.
Die Bundesvorsitzende des MJÖ Nermina Mumic: „Der Ausschluss eines großen Teiles Frauen vom Staatsdienst und Arbeitsmarkt ist eine inakzeptable Diskriminierung, deren gesellschaftliche Auswirkungen zu Entfremdung führt. Das Kopftuch zu tragen und für den Staat zu arbeiten ist keine Verletzung der Neutralität des Staates gegenüber Religion und Weltanschauung im Gegenteil, es ist Ausdruck von Religionsfreiheit und der hohen, entwickelten Menschenrechtsstandards, die wir in Österreich genießen.“
Das Kopftuch aus dem öffentlichen Raum durch Verbote verbannen zu wollen, wie z.B. in Frankreich oder in manchen Teilen Deutschlands, ist absolut inakzeptabel, denn es ist diskriminierend, einfältig und schlicht undemokratisch.

Interaktive Flüchtlingskarte

landkarte the flow towards europe

The Flow towards Europe

Interaktive Europa-Karte visualisiert Flüchtlingsströme.

„The Flow towards Europe“ bei Lucify: Eine tolle, sehr anschauliche Visualisierung der Flüchtlingsströme nach Europa.

[wp_links_page_free]
landkarte the flow towards europe

Formen der Verhüllung

Muslimische Kleidungskulur: nicht nur einfach ein Stück Stoff

Anlässlich der Burkini-Debatte hier die Basics muslimischer Tücher und Schleier. Je nach Region, persönlicher Einstellung und Religiösität ist Schleier nicht gleich Schleier.

Muslimische Verschleierung

 

Fidschi – First Gold Medal Special Holiday

fidschi rugby

OneCalendar | Fidschi – First Gold Medal Special Holiday | 22. Aug. 2016

Der Inselstaat Fidschi feiert heute zum ersten Mal den „Tag der ersten Goldmedalle“. Nachdem bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Rio die fidschianische Rugby-Mannschaft nicht nur die erste Olympiamedaille überhaupt, sonder gleich Gold holte, verkündete der Premierminister Frank Bainimarama spontan den 22. August zum nationalen Feiertag.

CultureClub freut sich mit und wünscht einen tollen 1. Tag der ersten Goldmedaille!