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Freiheit zum Kopftuch im öffentlichen Dienst

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Die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) und die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGIÖ) unterstützen die Forderung nach Freiheit zum Kopftuch im öffentlichen Dienst.
Die Bundesvorsitzende des MJÖ Nermina Mumic: „Der Ausschluss eines großen Teiles Frauen vom Staatsdienst und Arbeitsmarkt ist eine inakzeptable Diskriminierung, deren gesellschaftliche Auswirkungen zu Entfremdung führt. Das Kopftuch zu tragen und für den Staat zu arbeiten ist keine Verletzung der Neutralität des Staates gegenüber Religion und Weltanschauung im Gegenteil, es ist Ausdruck von Religionsfreiheit und der hohen, entwickelten Menschenrechtsstandards, die wir in Österreich genießen.“
Das Kopftuch aus dem öffentlichen Raum durch Verbote verbannen zu wollen, wie z.B. in Frankreich oder in manchen Teilen Deutschlands, ist absolut inakzeptabel, denn es ist diskriminierend, einfältig und schlicht undemokratisch.

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